MOBILE PHYSIOTHERAPIE

Hüftarthrose (Coxarthrose): Was hilft und was Sie selbst tun können

Warum die Hüfte in der Leiste weh tut, was die vier Stadien wirklich bedeuten und warum Bewegung das Kernelement jeder Behandlung ist.
Seniorin mit Hüftschmerzen stützt sich in ihrer Wohnung ab und Physiotherapeut unterstützt

Kurzfristige Termine meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden.

Das Wichtigste in Kürze

Was ist eine Coxarthrose?

Coxarthrose ist der medizinische Begriff für eine Arthrose im Hüftgelenk, also für den Verschleiß des Gelenkknorpels. Im Alltag sagt fast jeder Hüftarthrose dazu, gemeint ist aber immer dasselbe. Der Knorpel zwischen Hüftkopf und Gelenkpfanne wird dünner und dünner, bis dann schließlich die Knochen ungepolstert aufeinandertreffen. Betroffen sind vor allem ältere Menschen, aber eben nicht nur.

Das Hüftgelenk trägt bei jedem Schritt das ganze Körpergewicht. Über Jahrzehnte hinterlässt das Spuren, und so beginnt eine Hüftarthrose fast immer leise und schleichend. Am Anfang merkt man oft gar nichts, später kommt ein Ziehen beim Losgehen dazu, das dann meist nach ein paar Schritten wieder verschwindet, als wenn nichts gewesen wäre.

Nach der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie sind 15 bis 20 Prozent der über 60-Jährigen in den westlichen Industrieländern davon betroffen. Erkrankungen des Bewegungsapparats stehen bei Menschen über 65 an dritter Stelle aller Erkrankungen, und wegen der immer weiter steigenden Lebenserwartung werden diese Zahlen durchaus zunehmen.

Begünstigt wird eine Coxarthrose durch mehrere Dinge, die in der Leitlinie ausdrücklich genannt werden:

  • höheres Lebensalter, denn der Knorpel trägt uns über Jahrzehnte 
  • Frauen sind hier häufiger betroffen als Männer 
  • Übergewicht ab einem Körpermassenindex von 25 
  • Angeborene Fehlformen der Hüfte, etwa eine Hüftdysplasie, bei der die Gelenkpfanne zu flach ist
  • Frühere Verletzungen oder Brüche im Hüftbereich 
  • Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder Gicht 
  • Regelmäßiges berufliches Heben von Lasten über 25 Kilogramm

Wo tut Hüftarthrose weh?

Der Schmerz sitzt bei einer Hüftarthrose typischerweise in der Leiste und zieht von dort über die Vorderseite des Oberschenkels, manchmal sogar bis ins Knie. Dazu kommen nach dem Aufstehen ein Anlaufschmerz und eine Morgensteifigkeit, die länger als 30, aber kürzer als 60 Minuten dauert. Viele bemerken zuerst, dass das Bein sich nach innen doch schlechter drehen lässt.

Genau diese Anzeichen führt die Leitlinie als Punkte auf, die der Arzt bei Hüftbeschwerden unbedingt erfragen soll. Dazu gehören außerdem die Ruhe- und Nachtschmerzen und die Frage, wie weit Sie noch am Stück gehen können.

Warum der Schmerz oft woanders ankommt

Viele Betroffene beschreiben ihre Beschwerden als Knieschmerz und wundern sich, wenn der Arzt die Hüfte untersucht. Das liegt daran, dass die Nerven, die das Hüftgelenk versorgen, auch Teile des Oberschenkels und des Knies versorgen. Das Gehirn ordnet den Schmerz dann bekannter Weise der falschen Stelle zu.

Umgekehrt kommt es auch genauso vor. Ein Schmerz, der sich wie eine Hüftarthrose anfühlt, kann auch von der Lendenwirbelsäule kommen, also vom unteren Rücken. Oder vom Iliosakralgelenk, der Verbindung zwischen Kreuzbein und Becken. Möglich ist auch ein Piriformis-Syndrom, bei dem ein tief liegender Gesäßmuskel auf den Ischiasnerv drückt. Und ein entzündeter Schleimbeutel am äußeren Hüftknochen fühlt sich auch ähnlich an. Die Leitlinie führt all diese Möglichkeiten als Abgrenzung auf, und genau deshalb sollte die Diagnose unbedingt beim Arzt gestellt werden und nicht im Internet.

Unser Tipp

Achten Sie einmal bewusst darauf, wann der Schmerz kommt. Tut es nach den ersten Schritten weh und wird dann besser, spricht das eher für ein Gelenkproblem. Wird es beim Gehen immer schlimmer, kann auch der Rücken dahinterstecken. Diese Beobachtung sind wertvoll und helfen Ihrem Arzt mehr, als Sie denken.

Welche Stadien gibt es bei Hüftarthrose?

Die Leitlinie teilt die Hüftarthrose im Röntgenbild in vier Grade nach Kellgren und Lawrence ein. Unterschieden wird danach, wie schmal der Gelenkspalt noch ist und ob sich knöcherne Anbauten, Verdichtungen oder Zysten zeigen. Grad I ist die leichteste Form, Grad IV die schwerste. Für die Frage, welche Behandlung sinnvoll ist, sind diese Grade aber nur ein Baustein von mehreren.

Grad

Was im Röntgenbild zu sehen ist

Grad I

Gelenkspaltverschmälerung möglich, Osteophyten möglich

Grad II

Gelenkspaltverschmälerung sicher, Osteophyten möglich, minimale Sklerose

Grad III

Deutliche Gelenkspaltverschmälerung, geringe Osteophyten, geringe Sklerose

Grad IV

Erhebliche Gelenkspaltverschmälerung, große Osteophyten, Sklerose, Zysten, ausgeprägte Deformierung

Osteophyten sind knöcherne Anbauten am Rand des Gelenks, Sklerose bedeutet eine Verdichtung des Knochens unter dem Knorpel. Der Gelenkspalt ist der Abstand zwischen Hüftkopf und Gelenkpfanne, den der Knorpel ausfüllt. Wird er schmaler, ist das im Röntgenbild sichtbar.

Und jetzt das Wichtigste dazu

In der Leitlinie steht ein Satz, den viele Betroffene immer wieder erleichtert lesen: Die radiologischen Veränderungen müssen mit dem Ausmaß der Beschwerden und mit dem klinischen Befund nicht übereinstimmen.

Im Klartext heißt das: Es gibt Menschen mit einem stark veränderten Röntgenbild und wenig Schmerzen. Und es gibt Menschen mit kaum sichtbaren Veränderungen, die aber erheblich leiden. Die Leitlinie stellt außerdem ausdrücklich fest, dass die Stadieneinteilungen nicht primär als Kriterium für die Therapieentscheidung geeignet sind.

Ein Grad III auf dem Befund ist also kein Urteil. Was zählt, ist wie beweglich Sie wirklich sind, wie weit Sie gehen können und was Sie im Alltag noch alles schaffen.

Was die vier Grade jeweils bedeuten und worauf es bei Grad 3 und Grad 4 ankommt, haben wir ausführlich beschrieben: Coxarthrose Stadien: Grad 1 bis 4 verständlich erklärt.

Physiotherapeutin bespricht mit einer Seniorin den Befund bei Hüftarthrose

Was hilft bei Hüftarthrose?

Das Kernelement ist immer Bewegung. Die Leitlinie bezeichnet die Bewegungstherapie ausdrücklich als Kernelement der konservativen Behandlung und empfiehlt Übungen zur Kräftigung und zur Steigerung der körperlichen Belastungsfähigkeit. Ergänzend können Manuelle Therapie, Bewegungsbad und Gehhilfen hier eingesetzt werden. Und Physiotherapeuten sollen hier laut Leitlinie früh miteinbezogen werden und nicht erst am Ende.

Bewegungstherapie als Grundlage

Was zunächst widersprüchlich klingt, ist der wichtigste Punkt: Ein verschlissenes Gelenk braucht Bewegung, keine Schonung. Denn Schonung verstärkt das Problem sogar noch. Wer sich weniger bewegt, verliert Muskulatur, und die fehlt dem Gelenk dann als Unterstützung. Die Leitlinie nennt dafür konkrete Werte, die sie aus den Empfehlungen des American College of Sports Medicine übernimmt:

  • Krafttraining an 2 bis 3 Tagen pro Woche, je Muskelgruppe 2 bis 4 Sätze mit 8 bis 12 Wiederholungen, bis eine muskuläre Ermüdung eintritt, aber keine Erschöpfung
  • Dehnung ebenfalls an 2 bis 3 Tagen pro Woche, je Muskelgruppe 60 Sekunden
  • Ausdauer an 3 bis 5 Tagen, 20 bis 90 Minuten

Welche Übungen dafür infrage kommen und wie Sie sie sicher ausführen, zeigen wir Schritt für Schritt in den Übungen bei Hüftarthrose.

Wichtig ist der Zusatz in der Leitlinie: Das Training sollte zunächst professionell angeleitet werden. Und eine Auswertung mehrerer Studien zeigt ganz klar, dass die Wirkung umso besser ist, je genauer sich die Übungen an diese Vorgaben halten.

Manuelle Therapie

Techniken der Manuellen Therapie können laut Leitlinie ergänzend eingesetzt werden, um die Gelenkbeweglichkeit zu verbessern und um Schmerzen zu lindern. Dazu gehört auch ein ehrlicher Hinweis, den wir nicht verschweigen: Für ihre Wirkung ist keine eindeutige Evidenzlage vorhanden. In der Praxis erleben viele Patienten sie aber trotzdem als angenehm und hilfreich.

Bewegungsbad

Hier ist die Leitlinie besonders deutlich. Hydrotherapie, und dabei vor allem die Therapie im Bewegungsbad, soll bei Coxarthrose zur Verbesserung der Gelenkfunktion und zur Schmerzlinderung angewendet werden. Günstig ist eine Anwendung zweimal pro Woche. Im Wasser trägt der Körper weniger Gewicht und dadurch fällt die Bewegung deutlich leichter.

Gehhilfen

Ein Stock oder eine Gehstütze kann das Gelenk spürbar entlasten. Die Leitlinie nennt dabei ein Detail, das kaum jemand kennt: Die Gehhilfe wird auf der nicht betroffenen Seite benutzt. Dann ist der Entlastungseffekt deutlich größer.

Selbstmanagement

Die Leitlinie fordert, dass Instruktionen zum Selbstmanagement vermittelt werden sollen. Also Techniken für den Umgang mit Schmerz, Entspannung und die Anleitung zu regelmäßiger Bewegung. Und ausdrücklich nicht als einmalige Beratung, sondern als beständiger Teil der Behandlung.

Wie läuft eine mobile Physiotherapie bei Hüftarthrose zu Hause ab?

Bei der Physiotherapie für Senioren zu Hause kommen wir zu Ihnen, mit Therapieliege und allem Material, was wir benötigen. Zum ersten Termin schauen wir uns an, wie Sie sich bewegen, wie weit die Hüfte mitgeht und wo es genau wehtut. Und wir sehen uns die Wohnung an, denn dort findet Ihr Alltag statt und zeigt uns Ihre Stolperfallen.

Danach bauen wir ein Programm auf, das zu Ihnen passt. Das beginnt meist mit sanfter Mobilisation, damit die Bewegung wieder in Gang kommt. Dazu kommen Griffe aus der Manuellen Therapie, um das Gelenk einfach wieder beweglicher zu machen. Und sobald es geht, beginnen wir mit dem Kraftaufbau in Gesäß und Oberschenkel, denn eine kräftige Muskulatur nimmt dem Gelenk viel Arbeit ab.

Genauso wichtig sind die Übungen für die Zeit zwischen unseren Terminen. Wir zeigen sie so lange, bis sie sicher sitzen, und passen sie an, wenn sich bei Ihnen etwas verändert.

Bei uns nimmt sich dafür Sabine Reuter Zeit, staatlich geprüfte Physiotherapeutin mit 12 Jahren Berufserfahrung und Schwerpunkt Manuelle Therapie bei Arthrose sowie Hüft- und Kniebeschwerden. Ebenso ausgebildet dafür sind Anna Weber und Johannes Brandt. Wer zu Ihnen kommt, klären wir vorher. Welche Behandlungen dazugehören, sehen Sie in unseren Leistungen.

Sabine Reuter, Physiotherapeutin mit Schwerpunkt Manuelle Therapie
Anna Weber, Physiotherapeutin mit Schwerpunkt geriatrische Physiotherapie
Johannes Brandt, Physiotherapeut mit Schwerpunkt Rehabilitation nach Operationen

Ein Termin dauert bei uns 60 Minuten, nicht 20 wie im Praxisalltag sonst üblich. Was das kostet, steht unter Kosten und Zahlung.

Lässt sich eine Operation bei Hüftarthrose hinauszögern?

Das lässt sich nicht versprechen. Die Leitlinie formuliert vorsichtig: Einzelne Studien zeigen, dass mit Edukation und Bewegung der Zeitpunkt für einen operativen Gelenkersatz hinausgezögert werden kann. Ob und wann bei Ihnen dann eine Operation nötig wird, kann Ihnen niemand vorhersagen. Das entscheidet Ihr Arzt, und die Leitlinie legt großen Wert darauf, dass diese Entscheidung gemeinsam mit Ihnen gefällt wird.

Mehr steht dort nicht, und mehr versprechen wir auch nicht. Niemand kann Ihnen sagen, ob und wann bei Ihnen eine Operation nötig wird. Das entscheidet Ihr Arzt gemeinsam mit Ihnen, und die Leitlinie legt großen Wert darauf, dass diese Entscheidung gemeinsam fällt.

Was wir sagen können: Wer beweglich bleibt und die Muskulatur aufbaut, geht mit besseren Voraussetzungen in jede weitere Entscheidung. Auch in eine Operation, denn eine kräftige Muskulatur hilft hinterher beim Wiederaufstehen.

Wann eine Operation fachlich angezeigt ist, regelt eine eigene Leitlinie zu den Indikationskriterien der Hüftendoprothese aus dem Jahr 2021.

Was Sie selbst bei Hüftarthrose tun können

Das Wichtigste ist, dranzubleiben. Genau dafür ist die Physiotherapie für Senioren zu Hause gemacht, denn dort üben Sie in der Umgebung, in der Sie sich täglich bewegen. Die Leitlinie stellt die Motivation, das eigene Übungsprogramm dauerhaft fortzuführen, ausdrücklich in den Mittelpunkt. Zwei Wochen Übungen bringen wenig, drei Monate verändern etwas und wenn es regelmäßig weitergeführt wird, dann verändert sich noch mehr.

Was im Alltag hilft:

  • Regelmäßig bewegen statt schonen, lieber täglich ein wenig als einmal viel
  • Gehstrecken beibehalten, auch wenn sie kürzer werden
  • Gehhilfe richtig nutzen, auf der nicht betroffenen Seite
  • Bewegungsbad zweimal pro Woche, wenn es für Sie erreichbar ist
  • Übergewicht im Blick behalten. Die Leitlinie sagt offen, dass die Studienlage für eine klare Empfehlung bei der Hüfte nicht ausreicht, bekannt ist aber, dass Übergewicht ein Risikofaktor sein kann

Wenn Sie unsicher auf den Beinen sind, lohnt sich ein Blick auf das Übungsprogramm der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Es beruht auf dem OTAGO-Programm aus Neuseeland, das in einer kontrollierten Studie untersucht und seitdem in mehreren europäischen Projekten als sicher und wirksam getestet wurde. Es ist kostenlos und richtet sich ausdrücklich an ältere Menschen. Einen Satz daraus möchten wir Ihnen mitgeben:

Hören Sie nicht mit Ihrem Training auf, wenn Sie hingefallen sind oder weil Sie Angst haben zu stürzen. Wenn Sie jetzt Ihre Aktivitäten reduzieren, werden Sie noch anfälliger für Stürze.

Dort finden Sie auch unser Übungsprogramm bei Hüftarthrose als PDF, das Sie sich ausdrucken und griffbereit hinlegen können. Die Übungen orientieren sich an den Programmen von Universitätskliniken und der Deutschen Rheuma-Liga. Sprechen Sie vorher aber bitte mit Ihrem Arzt oder Therapeuten, welche davon für Sie auch geeignet sind.

Seniorin macht eine Übung bei Hüftarthrose im Sitzen

Häufige Fragen zu Hüftarthrose und Coxarthrose

Arthrose ist der Oberbegriff für Gelenkverschleiß und kann jedes Gelenk betreffen. Coxarthrose meint speziell die Arthrose im Hüftgelenk. Das Wort kommt vom lateinischen coxa für Hüfte. Betrifft es das Knie, spricht man von Gonarthrose.

Meist in der Leiste, oft mit Ausstrahlung über den Oberschenkel bis ins Knie. Typisch sind ein Anlaufschmerz nach dem Aufstehen und eine Morgensteifigkeit von 30 bis 60 Minuten. Manche spüren zusätzlich einen Druckschmerz am äußeren Hüftknochen.

Übungen zur Kräftigung von Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur und zur Verbesserung der Beweglichkeit. Die Leitlinie empfiehlt Krafttraining an 2 bis 3 Tagen pro Woche mit 8 bis 12 Wiederholungen je Satz. Eine Anleitung finden Sie unter Übungen bei Hüftarthrose.

Bewegungsformen, die das Gelenk wenig stoßbelasten. Dazu zählen Radfahren, Schwimmen und Wassergymnastik, Nordic Walking und dosiertes Krafttraining. Die Leitlinie nennt Ausdauerbelastungen an 3 bis 5 Tagen pro Woche über 20 bis 90 Minuten.

Flache Schuhe mit weicher, dämpfender Sohle und festem Halt. Hohe Absätze verändern die Beckenstellung und belasten die Hüfte noch zusätzlich. Pantoffeln ohne Fersenhalt erhöhen außerdem die Sturzgefahr.

Die Leitlinie sagt, Akupunktur kann zusätzlich zur Standardtherapie zu einer Verbesserung der Gelenkfunktion und der Lebensqualität beitragen. Sie ersetzt die Bewegungstherapie aber nicht, sondern ergänzt sie nur.

Ja. Der Schmerz zieht häufig über die Vorderseite des Oberschenkels und kann bis ins Knie reichen. Das liegt an den gemeinsamen Nervenbahnen. Strahlt der Schmerz dagegen hinten ins Bein, steckt öfter die Lendenwirbelsäule dahinter.

Bei uns meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Auf Ihre Anfrage melden wir uns spätestens am nächsten Werktag. Was Sie mitbringen sollten: eine ärztliche Verordnung, dafür genügt auch ein Kassenrezept. Abgerechnet wird bei uns allerdings privat, denn als mobiler Anbieter können wir nicht mit der gesetzlichen Kasse abrechnen. Warum das so ist, erklären wir im Ratgeber zum Kassenthema. Am schnellsten geht es, wenn Sie bei uns direkt einen Termin anfragen.

Fazit zur Hüftarthrose

Eine Hüftarthrose ist kein Grund, sich zu schonen. Im Gegenteil: Die Leitlinie sieht die Bewegungstherapie als Kernelement der Behandlung, und sie empfiehlt ausdrücklich, Physiotherapeuten früh miteinzubeziehen.

Lassen Sie sich vom Röntgenbefund nicht zu sehr beeindrucken. Er sagt wenig darüber aus, wie es Ihnen tatsächlich geht, und er entscheidet auch nicht über die Behandlung.

Was zählt, ist der Alltag. Wie weit Sie gehen, wie gut Sie aufstehen, wie sicher Sie sich fühlen. Welche Behandlung dafür sinnvoll ist, entscheidet Ihr Arzt, und für die Behandlung selbst brauchen wir eine ärztliche Verordnung. Wie es dann weitergeht, besprechen wir in Ruhe mit Ihnen, und zwar bei der Physiotherapie für Senioren zu Hause genau dort, wo dieser Alltag stattfindet.

Wissenswertes rund um Physiotherapie zu Hause

Zur Hüftarthrose

Rund um die Behandlung zu Hause

In Vorbereitung

  • Schwellung nach Knie-OP, was hilft
  • Narbe verhärtet nach einer Operation
  • Schwere Beine im Alter

Quellen

Wichtiger Hinweis

Dieser Beitrag gibt den Stand vom 16. September 2026 wieder und dient der allgemeinen Information. Er ersetzt keine ärztliche Untersuchung, keine Diagnose und keine Beratung. Ob bei Ihnen eine Hüftarthrose vorliegt und welche Behandlung sinnvoll ist, entscheidet Ihr Arzt. Beginnen Sie mit Übungen bitte erst, wenn Ihr Arzt sie freigegeben hat.

Lassen Sie uns gemeinsam für mehr Beweglichkeit sorgen

Erzählen Sie uns kurz, worum es geht. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen und sagen Ihnen offen, ob und wie wir helfen können. Das erste Gespräch ist kostenlos und verpflichtet Sie zu nichts.

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Sabine Reuter, Physiotherapeutin mit Schwerpunkt Manuelle Therapie

Diesen Beitrag verantwortet Sabine Reuter, staatlich geprüfte Physiotherapeutin mit 12 Jahren Berufserfahrung und Schwerpunkt Manuelle Therapie bei Arthrose sowie Hüft- und Kniebeschwerden. Wer wir sind, lesen Sie bei unserem Team.

Zuletzt aktualisiert am 16. September 2026

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