Das Wichtigste in Kürze
- Die vier Grade beschreiben, was im Röntgenbild zu sehen ist, und zwar nach Kellgren und Lawrence
- Sie sagen wenig über Ihre Schmerzen aus, beides muss nicht unbedingt zusammenpassen
- Für die Frage, welche Behandlung sinnvoll ist, sind die Grade laut Leitlinie nicht das entscheidende Kriterium
- Operiert wird laut S3-Leitlinie erst ab Grad 3, und auch dann nur unter weiteren Bedingungen ins Auge gefasst
- Vor einer Operation soll mindestens drei Monate konservativ behandelt werden, dazu gehört ausdrücklich die Bewegungstherapie
- M16 ist der Diagnoseschlüssel für Coxarthrose, die Seitenangabe sagt nur, welche Hüfte betroffen ist
Was bedeuten die Stadien bei einer Coxarthrose?
Die Stadien beschreiben, wie weit der Gelenkverschleiß im Röntgenbild fortgeschritten ist. Eingeteilt wird nach Kellgren und Lawrence in vier Grade, wobei Grad I die leichteste und Grad IV die schwerste Form bezeichnet. Beurteilt wird dabei, wie schmal der Gelenkspalt geworden ist und ob sich knöcherne Anbauten, Verdichtungen oder Zysten zeigen.
Wichtig dabei ist, was die Grade eben nicht sind. Sie sind keine Schulnoten und kein Urteil über Ihren Zustand, denn auch ein stark ausgeprägtes Bild kann theoretisch auch nur leichte Schmerzen hervorrufen. Sie beschreiben also ein Bild und nicht einen Menschen.
Die Einteilung stammt aus dem Jahr 1957 und wird bis heute noch verwendet, weil sie einfach und international gut verständlich ist. Sie steht so auch in der Leitlinie zur Coxarthrose der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie.
Die vier Grade der Coxarthrose im Überblick
Was im Röntgenbild zu sehen ist
Gelenkspaltverschmälerung möglich, Osteophyten möglich
Gelenkspaltverschmälerung sicher, Osteophyten möglich, minimale Sklerose
Deutliche Gelenkspaltverschmälerung, geringe Osteophyten, geringe Sklerose
Erhebliche Gelenkspaltverschmälerung, große Osteophyten, Sklerose, Zysten, ausgeprägte Deformierung
Und weil in jeder Zeile Fachbegriffe stehen, hier kurz, was damit gemeint ist.
Der Gelenkspalt ist der Abstand zwischen Hüftkopf und Gelenkpfanne, den der Knorpel dazwischen ausfüllt. Auf einem Röntgenbild ist der Knorpel selbst nicht sichtbar, wohl aber der Raum, den er einnimmt. Wird dieser Raum schmaler, spricht das für einen Knorpelverlust.
Osteophyten sind knöcherne Anbauten am Rand des Gelenks. Der Körper bildet sie, um die Belastung auf eine größere Fläche zu verteilen.
Sklerose bedeutet eine Verdichtung des Knochens direkt unter dem Knorpel, ebenfalls eine Reaktion auf die höhere Belastung.
Zysten sind Hohlräume im Knochen, die bei einem fortgeschrittenen Verschleiß entstehen können.
Warum müssen Röntgenbild und Schmerzen bei einer Coxarthrose nicht zusammenpassen?
Weil das eine mit dem anderen nur lose zusammenhängt. In der Leitlinie zur Coxarthrose steht ausdrücklich, dass die radiologischen Veränderungen mit dem Ausmaß der Hüftbeschwerden und mit dem klinischen Befund nicht unbedingt übereinstimmen müssen. Es gibt Menschen mit einem stark veränderten Bild und trotzdem wenig Beschwerden, und es gibt eben auch den umgekehrten Fall.
Für viele ist das sicher die wichtigste Information auf dieser Seite. Ein Grad III auf dem Befund bedeutet nicht, dass Sie stärkere Schmerzen haben müssen als jemand mit Grad II. Und es bedeutet auch nicht, dass es zwangsläufig schlimmer wird.
Die Leitlinie geht sogar noch einen Schritt weiter und stellt fest, dass die Stadieneinteilungen nicht primär als Kriterien zur Therapieentscheidung geeignet sind. Was zählt, sind die Beschwerden, die Beweglichkeit und die Frage, was im Alltag wirklich noch gelingt.
Unser Tipp
Wenn Sie beim nächsten Arzttermin nur eine Frage stellen können, dann nicht „Welcher Grad ist es?“, sondern „Was kann ich tun, damit ich beweglich bleibe?“. Die Antwort darauf bringt Sie definitiv weiter.
Was steht sonst noch in meinem Coxarthrose-Befund?
Neben dem Grad befinden sich meist drei weitere Angaben: die Seite, also rechts, links oder beidseits, ein Diagnoseschlüssel wie M16, und manchmal der Zusatz aktiviert. Alle drei klingen bedrohlicher, als sie sind, und keine davon sagt etwas darüber aus, wie gut Sie sich behandeln lassen können.
Coxarthrose rechts oder Coxarthrose links bedeutet schlicht, welches Hüftgelenk betroffen ist. Beidseits oder die Abkürzung bds. heißt, dass beide Gelenke Veränderungen aufzeigen.
Beidseitig ist dabei keine Verdopplung der Schwere. Häufig ist eine Seite deutlich stärker betroffen als die andere, und oft ist es die Seite, die über Jahre eben immer mehr getragen hat.
Für die Behandlung ist die Angabe trotzdem wichtig, denn wir arbeiten dann auf beiden Seiten und achten besonders auf das Gangbild. Wichtig ist auch zu wissen, wer eine Seite schont, belastet die andere stärker, und das beschleunigt dort oft den Verschleiß.
M16 ist der internationale Schlüssel für Coxarthrose, festgelegt im Diagnoseverzeichnis ICD-10. Die S3-Leitlinie zur Hüftendoprothese nennt ihn hier ausdrücklich.
Die Ziffer dahinter, also etwa M16.1, unterscheidet nur die Form. Dabei geht es zum Beispiel darum, ob eine Ursache bekannt ist wie eine frühere Hüftdysplasie, oder ob eine oder beide Seiten betroffen sind.
Für Sie ändert der Schlüssel nichts. Er dient als Verwaltungsangabe für die Abrechnung und Statistik, und kein Urteil über den Schweregrad.
Steht im Befund aktivierte Coxarthrose, dann ist die Gelenkinnenhaut gerade entzündet. Das Gelenk ist dann überwärmt, oft geschwollen und schmerzt deutlich stärker als sonst.
Das ist kein eigener Schweregrad, sondern gilt als eine vorübergehende Phase. Eine Arthrose verläuft auch nicht gleichmäßig, sondern in Schüben. In einer aktivierten Phase wird weniger und vorsichtiger geübt, und sobald sich das Gelenk beruhigt hat, steigt man wieder normal ein.
Was bedeutet Coxarthrose Grad 2 und was ist jetzt sinnvoll?
Bei Grad 2 ist die Verschmälerung des Gelenkspalts im Röntgenbild sicher zu erkennen, dazu können erste knöcherne Anbauten bereits kommen. Viele spüren einen Anlaufschmerz nach dem Aufstehen und merken, dass sich das Bein der betroffenen Seite nach innen schlechter drehen lässt. Operiert wird in diesem Stadium noch nicht, denn die S3-Leitlinie setzt dafür mindestens den Grad 3 voraus.
Das ist die Zeit, in der Sie am meisten erreichen können. Wie? Ganz einfach, mit Kraftaufbau im Gesäß und den Oberschenkeln und dem Erhalt der Beweglichkeit, auch das Gangbild muss hier im Blick behalten werden.
Und genau hier wird oft ein Fehler begangen, der später dann teuer wird, denn viele beginnen, sobald der Anlaufschmerz auftritt, sich zu schonen. Dadurch verlieren sie die so wichtige Muskulatur, die das Gelenk eigentlich unterstützen soll und es wird schwerer, statt leichter.
Welche Übungen infrage kommen, zeigen wir in unseren Übungen bei Hüftarthrose. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie sie richtig ausführen, kommen wir mit der mobilen Physiotherapie gern zu Ihnen und zeigen sie einmal in Ruhe.
Was bedeutet Coxarthrose Grad 3 und was ist jetzt sinnvoll?
Bei Grad 3 ist der Gelenkspalt deutlich verschmälert, dazu kommen knöcherne Anbauten und üblicherweise eine Verdichtung des Knochens. Typisch sind Schmerzen in der Leiste, eine kürzere Gehstrecke und eine Morgensteifigkeit von unter einer Stunde. Grad 3 ist die Schwelle, ab der eine Operation überhaupt in Frage kommt, aber die Leitlinie nennt ihn als Mindestvoraussetzung und nicht als Grund.
Denn zusätzlich verlangt die S3-Leitlinie, dass vorher mindestens drei Monate konservativ behandelt wurde, mit der Bewegungstherapie als einem der wichtigen Kernelemente. Wer diesen Weg noch nicht gegangen ist, hat ihn daher noch vor sich.
Viele bleiben über Jahre bei Grad 3, ohne dass sich etwas Grundlegendes ändert. Entscheidend ist in dieser Phase, die Muskulatur zu halten, denn sie nimmt dem Gelenk wirklich Arbeit ab und unterstützt es, denn es ist das Einzige an diesem Gelenk, das Sie selbst aktiv noch verbessern können.
Bei der Physiotherapie für Senioren zu Hause arbeiten wir in diesem Stadium meist an drei Dingen: Beweglichkeit über die Manuelle Therapie, Kraft in Gesäß und Oberschenkeln, und einem Gangbild, das die gesunde Seite nicht überlastet.
Kann man Coxarthrose Grad 4 ohne Operation behandeln?
Ja, und die Leitlinie sieht das ausdrücklich vor. Auch bei Grad 4 wird nicht automatisch operiert. Die S3-Leitlinie nennt den Grad als Voraussetzung, verlangt aber zusätzlich einen hohen Leidensdruck trotz konservativer Therapie über mindestens drei Monate. Ohne diesen Leidensdruck ist daher eine Operation nicht angezeigt und unabhängig davon, was das Röntgenbild auch zeigt.
Für viele ist das überraschend, denn Grad 4 klingt nach einer Endstation. Tatsächlich entscheidet aber nicht das Bild, sondern wie sehr Sie wirklich im Alltag eingeschränkt sind und wie stark die Schmerzen sind.
Dazu kommt, dass es Gründe geben kann, die gegen eine Operation sprechen. Die Leitlinie nennt unter anderem eine aktive Infektion und einem Körpermassenindex von über 40, bei dem Nutzen und Risiken hier besonders kritisch abgewogen werden sollen.
Was ohne Operation möglich bleibt
Die Leitlinie zur Coxarthrose führt aus, dass einzelne Studien zeigen, dass mit Edukation und Bewegung der Zeitpunkt für einen operativen Gelenkersatz hinausgezögert werden kann. Mehr steht dort nicht, und mehr versprechen wir auch nicht.
Was sich in der Praxis erreichen lässt, ist wieder Beweglichkeit erhalten, Kraft aufbauen, das Gangbild zu verbessern und auch Stürze zu vermeiden. Und wenn doch operiert wird, gehen Sie mit besseren Voraussetzungen hinein, denn eine kräftige Muskulatur hilft auf jeden Fall hinterher beim Aufstehen und Bewegen.
Wann wird bei Coxarthrose operiert?
Wenn drei Bedingungen zusammenkommen, wie ein Strukturschaden von mindestens Grad 3, eine konservative Behandlung über mindestens drei Monate und ein hoher Leidensdruck, der trotz dieser Behandlung bleibt. So steht es in der Checkliste der S3-Leitlinie. Fehlt eine dieser Bedingungen, ist eine Operation nicht angezeigt.
Die Checkliste ist öffentlich einsehbar, und es lohnt sich zu wissen, was darin steht. Im Einzelnen wird geprüft:
- Strukturschaden von mindestens Kellgren und Lawrence Grad 3
- Konservative Therapie über mindestens drei Monaten, als Kombination aus medikamentöser und nicht-medikamentöser Behandlung. Die Kernelemente sind dabei Information, Bewegungstherapie und bei Übergewicht eine Gewichtsreduktion
- Hoher Leidensdruck trotz dieser Therapie, sowohl bei den hüftbezogenen Beschwerden als auch bei der Lebensqualität
Dazu kommen Gegengründe, die geprüft werden, etwa eine aktive Infektion oder auch ein Körpermassenindex ab 40.
Und die Leitlinie legt großen Wert darauf, dass die Entscheidung gemeinsam fällt. Sie fordert, dass Patienten ihre eigenen Therapieziele formulieren und dass Arzt und Patient sich einig sind, dass der erwartete Nutzen die Risiken auch überwiegt.
Zur besseren Einordnung: 2018 wurden in Deutschland 239.209 künstliche Hüftgelenke eingesetzt. Das Durchschnittsalter bei der ersten Operation liegt meist bei 71 Jahren, und rund 60 Prozent der Operierten sind hier bei Frauen.
Nachzulesen ist das in der S3-Leitlinie zu den Indikationskriterien der Hüfttotalendoprothese, mit Stand 2021.
Was kann Physiotherapie bei welchem Grad der Coxarthrose leisten?
Bei jedem Grad dasselbe und trotzdem jedes Mal anders. Es geht immer um Kraft, Beweglichkeit und ein sicheres Gehen, aber der Schwerpunkt verschiebt sich. Die Leitlinie zur Coxarthrose bezeichnet die Bewegungstherapie als Kernelement der Behandlung und empfiehlt hier ausdrücklich, Physiotherapeuten früh mit einzubeziehen, und nicht erst kurz vor einer Operation.
Bei der Physiotherapie für Senioren zu Hause kommen wir zu Ihnen, mit Therapieliege und allem Material, was wir benötigen. Beim ersten Termin schauen wir uns an, wie Sie sich bewegen, wie weit die Hüfte noch mitgeht und wo es genau wehtut. Und wir sehen uns auch die Wohnung an, denn dort findet Ihr Alltag statt und befinden sich meist auch einige Stolperfallen.
Was daraus wird, richtet sich nicht nach dem Grad auf dem Befund, sondern nach dem, was bei Ihnen wirklich möglich ist. Bei dem einen steht die Mobilisation im Vordergrund, bei dem anderen der Kraftaufbau, bei dem dritten die Sicherheit beim täglichen Gehen.
Verantwortlich dafür ist Sabine Reuter, staatlich geprüfte Physiotherapeutin mit Schwerpunkt Manuelle Therapie bei Arthrose sowie Hüft- und Kniebeschwerden. Ebenso ausgebildet dafür sind bei uns Anna Weber und Johannes Brandt. Welche Behandlungen dazu gehören, sehen Sie in unseren Leistungen.
Ein Termin dauert bei uns 60 Minuten, nicht 20 wie im Praxisalltag sonst üblich. Was das kostet, steht unter Kosten und Zahlung.
Bei uns meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Auf Ihre Anfrage melden wir uns spätestens am nächsten Werktag. Was Sie mitbringen sollten: eine ärztliche Verordnung, dafür genügt auch ein Kassenrezept. Abgerechnet wird bei uns allerdings privat, denn als mobiler Anbieter können wir nicht mit der gesetzlichen Kasse abrechnen. Warum das so ist, erklären wir im Ratgeber zum Kassenthema. Am schnellsten geht es, wenn Sie bei uns direkt einen Termin anfragen.
Häufige Fragen zu den Stadien der Coxarthrose
Im Röntgenbild ist der Gelenkspalt deutlich verschmälert, dazu kommen knöcherne Anbauten und eine Verdichtung des Knochens. Grad 3 ist die Mindestvoraussetzung für eine Operation, aber noch kein Grund dafür. Viele bleiben über Jahre in diesem Stadium, auch ohne OP.
Der Gelenkspalt ist erheblich verschmälert, es zeigen sich große Osteophyten, Sklerose, Zysten und auch eine ausgeprägte Deformierung. Auch hier gilt: Das Bild allein entscheidet noch nicht über eine Operation.
Dass das rechte Hüftgelenk betroffen ist. Mehr sagt die Angabe nicht aus und wenn beide Seiten betroffen sind, dann wird bds vermerkt, oft ist eines davon meist stärker betroffen.
M16 ist der Diagnoseschlüssel für Coxarthrose im internationalen Verzeichnis ICD-10. Die Ziffer dahinter unterscheidet nur die Form der Arthrose. Über den Schweregrad sagt der Schlüssel allerdings nichts.
Ja. Eine Operation ist laut S3-Leitlinie erst angezeigt, wenn trotz mindestens drei Monaten konservativer Therapie noch immer ein hoher Leidensdruck besteht. Zu dieser Therapie gehört ausdrücklich die Bewegungstherapie und welche Übungen dafür infrage kommen, zeigen wir in den Übungen bei Hüftarthrose.
Das sind zwei verschiedene Dinge, auch wenn beide „Grad“ heißen. Der Arthrosegrad beschreibt das Röntgenbild, der Grad der Behinderung wird vom Versorgungsamt nach eigenen Regeln festgestellt und richtet sich dann auch nach der Funktionseinschränkung. Ein bestimmter Arthrosegrad führt also nicht automatisch zu einem bestimmten Grad der Behinderung. Auskunft gibt an dieser Stelle das zuständige Versorgungsamt.
Nicht zwangsläufig und auch nicht gleichmäßig, denn eine Arthrose verläuft in Phasen, und viele bleiben über Jahre im selben Stadium. Was Sie definitiv beeinflussen können, ist die Muskulatur rund um das Gelenk stetig aufzubauen, denn das macht im Alltag den Unterschied.
Bei uns meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Was Sie mitbringen sollten, ist eine ärztliche Verordnung, dafür genügt auch ein Kassenrezept. Abgerechnet wird bei uns allerdings privat, warum das so ist, erklären wir im Ratgeber zum Kassenthema. Am schnellsten geht es, wenn Sie bei uns direkt einen Termin anfragen.
Fazit zu den Stadien der Coxarthrose
Der Grad auf Ihrem Befund beschreibt ein Röntgenbild und nicht Ihren Zustand. Die Leitlinie sagt das selbst, und zwar in zwei Sätzen, die man sich merken kann: Bild und Beschwerden müssen nicht übereinstimmen, und die Stadieneinteilung ist nicht das Kriterium für die Therapieentscheidung.
Auch bei Grad 3 und Grad 4 wird nicht automatisch operiert. Vorher steht laut S3-Leitlinie eine konservative Behandlung über mindestens drei Monate auf dem Plan, und die Bewegungstherapie gehört da ausdrücklich dazu.
Lassen Sie sich also von einer Zahl nicht entmutigen. Was zählt, ist, wie weit Sie gehen, wie gut Sie aufstehen und wie sicher Sie sich fühlen. Genau daran lässt sich arbeiten, und zwar bei jedem Grad.
Wissenswertes rund um Physiotherapie zu Hause
- Hüftarthrose, auch Coxarthrose genannt — Symptome, Stadien und was hilft
- Übungen bei Hüftarthrose — acht Übungen mit Übungsprogramm als PDF
Rund um die Behandlung zu Hause
- Physiotherapie zu Hause und die Krankenkasse — Rezept, Zuzahlung und was die Kasse übernimmt
- Unsere Behandlungen im Überblick
In Vorbereitung
- Schwellung nach Knie-OP, was hilft
- Narbe verhärtet nach einer Operation
- Schwere Beine im Alter
Quellen
- S2k-Leitlinie Koxarthrose der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, AWMF-Registernummer 033-001, Stand 8. Juli 2019. Die Gültigkeit ist am 31. Dezember 2023 abgelaufen, die Leitlinie wird derzeit überarbeitet. An ihrer Erstellung war unter anderem der Deutsche Verband für Physiotherapie beteiligt.
- S3-Leitlinie Evidenz- und konsensbasierte Indikationskriterien zur Hüfttotalendoprothese bei Coxarthrose der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie, AWMF-Registernummer 187-001, Version 1.0 vom 24. März 2021
Wichtiger Hinweis
Dieser Beitrag gibt den Stand vom 18. September 2026 wieder und dient der allgemeinen Information. Er ersetzt keine ärztliche Untersuchung und keine Beratung. Welcher Grad bei Ihnen vorliegt und welche Behandlung sinnvoll ist, entscheidet Ihr Arzt. Über eine Operation entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt.
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Diesen Beitrag verantwortet Sabine Reuter, staatlich geprüfte Physiotherapeutin mit 12 Jahren Berufserfahrung und Schwerpunkt Manuelle Therapie bei Arthrose sowie Hüft- und Kniebeschwerden. Wer wir sind, lesen Sie bei unserem Team.
Zuletzt aktualisiert am 16. September 2026